CapaSilan von Caparol

Innenfarbe auf Siliconharzbasis. Problemlöser für Wand- und Deckenflächen mit starkem Streiflicht.

(matt, scheuerbeständig)

CapaSilan Caparol hochwertige Decken- und Wandfarbe für innen

Eigenschaften

  • emissionsminimiert und lösemittelfrei
  • frei von foggingaktiven Substanzen
  • lange Offenzeit – ermöglicht dadurch auch auf großen Flächen ansatzfreie Verarbeitung
  • hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
  • sd-Wert < 0,1 m
  • optimal ausbesserungsfähig
  • leicht zu verarbeiten
  • wasserverdünnbar
CapaSilan Caparol
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Beschreibung

Verwendungszweck

CapaSilan ist eine emissionsminimierte und löse­mittel­­­freie, mineralmatte, scheuer­beständige Innen­farbe mit heraus­ragenden Eigen­schaften.
CapaSilan stellt eine neue Generation von Innenfarben dar, die durch die exzellente Ver­arbeitbarkeit mit langer Offenzeit auch auf Flächen mit äußerst ungünstigen Licht­verhältnissen (Streiflicht) ein ansatzfreies Arbeiten ermöglicht. Bei Einhaltung der vorgegebenen Sanierungsanleitung auch als Renovierfarbe auf Akustikdeckenplatten und Akustikputzen geeignet.

Eigenschaften

  • emissionsminimiert und lösemittelfrei
  • frei von foggingaktiven Substanzen
  • lange Offenzeit – ermöglicht dadurch auch auf großen Flächen ansatzfreie Verarbeitung
  • hohe Wasserdampfdurchlässigkeit
  • sd-Wert < 0,1 m
  • optimal ausbesserungsfähig
  • leicht zu verarbeiten
  • wasserverdünnbar

Materialbasis

Kombination aus Siliconharz-Emulsion und spezieller Kunststoffdispersion.

Verpackung/Gebindegrößen

  • Standardware: 5 l, 12,5 l. Airfix: 25 l Hobbock
  • ColorExpress: 7,5 l, 12,5 l

Farbtöne

Weiß.

Mit AmphiColor Vollton- und Abtön­farben oder mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben abtönbar. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamt­menge untereinander vermischen, um Farbton­unter­­schiede zu vermeiden. Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag auf Anfrage auch werk­seitig abgetönt lieferbar. CapaSilan ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbton­kollektionen in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden.

Glanzgrad

Stumpfmatt (nach DIN EN 13 300)

Lagerung

Kühl, aber frostfrei.

Technische Daten

Kenndaten nach DIN EN 13 300: Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich.

Nassabrieb

Klasse 2, entspricht scheuerbeständig nach DIN 53778

Kontrastverhältnis

Deckvermögen Klasse 1, bei einer Ergiebigkeit von 7 m2/l bzw. 140 ml/m2

Maximale Korngröße

fein (< 100 µm)

Dichte

ca. 1,45 g/cm3

Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche

innen 1 innen 2 innen 3 außen 1 außen 2
+ +
(–) nicht geeignet / (?) bedingt geeignet / (+) geeignet

 

Verarbeitung

Geeignete Untergründe

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten.

Untergrundvorbereitung

Putze der Mörtelgruppe PII u. PIII/Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 2 N/mm2:
Feste, normal saugende Putze ohne Vor­behandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundan­strich mit OptiGrund E.L.F. bzw. CapaSol LF.

 

Gipsputze der Mörtelgruppe PIV/Druckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm²:
Ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund. Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, ent­­stauben, Grundanstrich mit Caparol-Tief­grund TB.

 

Gipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit OptiGrund E.L.F. oder Caparol-Tief­grund TB. Auf stark verdichteten, glatten Platten ein haftvermittelnder Grundanstrich mit Capa­rol-Haftgrund.

 

Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche und geschliffene Gips­spachtelstellen mit Caparol-Tiefgrund TB festigen. Ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund, OptiGrund E.L.F. oder CapaSol LF. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärben­den Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS-Merkblatt Nr. 12 beachten.

 

Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen.

 

Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt.

 

Kalksandstein- und Ziegel­sichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten.

 

Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Auf großen, zusammenhängenden Flächen kann zur Verlängerung der Offenzeit ein Grundanstrich mit CapaSol LF oder OptiGrund E.L.F. ausgeführt werden. Glänzende Oberflächen und Lack­beschich­tungen anrauhen. Ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund.

 

Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersions­farben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen ein Grundanstrich mit Caparol-Haftgrund. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugen­den Flächen ein Grundanstrich mit OptiGrund E.L.F. bzw. CapaSol LF. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschich­­tungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB.

 

Akustikelementdecken und Akustikputze: Die Sanierung von Akustiksystemen erfordert besondere Vorgehensweise. Die ausführliche Sanierungsanleitung ist dem Caparol-Handbuch der Spritztechnologie zu entnehmen. Das Handbuch kann über Caparol angefordert werden. Bei Bedarf bitte Beratung anfordern.

 

Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB.

 

Ungestrichene Rauhfaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten.

 

Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulatur­reste abwaschen. Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB.

 

Schimmelbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Pilzbefall durch Nassreini­gung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durch­waschen und gut trocknen lassen. Grund­anstrich je nach Art und Be­schaffen­heit des Untergrundes. Bei stark befallenen Flächen Schluss­beschich­tung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W aus­führen. Hierbei sind die gesetzlichen und behörd­lichen Vorschriften (z.B. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten.

 

Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fett­lösender Haushaltsreinigungsmittel ab­waschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten ­reinigen. Ein absperrender Grund­anstrich mit Caparol AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schluss­­beschichtung mit Aqua-inn Nº1 vor­nehmen.

Holz- und Holzwerkstoffe: Mit den wasserverdünnbaren, umwelt­schonenden Capacryl Acryl-Lacken oder Capacryl PU-Lacken beschichten.

 

Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungs­vorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrun­dieren.

Auftragsverfahren

Zu verarbeiten mit Pinsel, Rolle und Airless­Geräten.
Airlessauftrag: Spritzwinkel: 50°; Düse: 0,021–0,026"; Spritzdruck: 150–180 bar

 

Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen.

Beschichtungsaufbau

Grund- bzw. Zwischenbeschichtung: CapaSilan mit max. 10 % Wasser verdünnt.
Schlussbeschichtung: CapaSilan mit max. 5 % Wasser verdünnt verarbeiten.

Verbrauch

Ca. 140 ml/m2 pro Arbeits­gang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entspre­chend mehr. Exakten Verbrauch durch Probe­beschich­tung ermitteln.

Verarbeitungsbedingungen

Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung: +5 °C für Umluft und Untergrund.

Trocknung/Trockenzeit

Bei +20 °C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4 – 6 Stunden oberflächentrocken und über­streichbar. Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luft­feuchte verlängern sich diese Zeiten.

Hinweis

Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben. Bei der Anwendung von Caparol-Tiefgrund TB im Innenbereich kann ein typischer Löse­mittelgeruch auftreten. Deshalb für gute Lüftung sorgen. In sensiblen Bereichen den aromatenfreien geruchsarmen AmphiSilan-Putz­­festiger anwenden. Zur Minimierung der Rollstreifigkeit und –struktur empfehlen wir ein sofortiges Nachrollen der frisch aufgebrachten Farbe mit einer mittelflorigen Walze, die nicht zu Materialansammlung im Randbereich führt (z.B. Rotanyl 18 von Rotaplast). Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25).

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